Kabarett/Pressestimmen

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Die Krawallschachtel

Highlight im Theaterspielplan, ebenso wie auf Kongressen, Betriebsfeiern, Galas, Kleinkunstabenden und Familienfesten.
Was Sie schon immer Ihren Mitarbeitern, Ihrer Gattin oder Ihrem Lebensabschnittsgefährten sagen wollten:
persönliche Anspielungen, Firmeninterna, Informationen können witzig und charmant in die Szenen eingebaut werden.


"Mit dem Handstaubsauger auf Tuchfühlung, ihre Bühne ist mitten im Saal. Die Überraschung des Abends!
Wenn Koch den Scheuerlappen schwingt, holt sie zum satirischen Großreinemachen aus. Immer hautnah am Publikum."
(Saarbrücker Zeitung)

"Herrlich komisch die Szene, in der sie als Derwisch über die Bühne hüpfte, um ein Markstück durch Voodoo-Tanz
zur Vermehrung zu animieren. Ein höchst vergnüglicher Abend mit einer Kabarettistin, die ihr Handwerk aufs Beste versteht."
(Taunuszeitung)

„Die Krawallschachtel legt eine herrlichen Strip hin. Einen kabarettistischen. Pellt sich aus mehreren Schichten
von Dessous und steht am Ende keineswegs nackt da.“
(SZ)

„Ihre Spitzen kommen leicht daher, wie ungeplant und doch bleibt manche, rabenschwarz, beim Lachen fast im Hals stecken.“
(Leonberger KT)

„Sie spielt nach Belieben mit dem Publikum, bezieht jeden Zwischenruf schlagfertig in Ihren Vortrag mit ein und reißt die Zuschauer zu Lachstürmen hin.“
(Mainspitze)

 

20 Jahre Krawall!
Sie hat nichts von ihrer spritzigen Zitrusfrische eingebüßt, die Krawallschachtel, Bettina Kochs Scheuerlappen schwingende Bühnenfigur. Satirisches Großreinemachen ist angesagt, wenn die diplomierte Putzfrau und stolze Besitzerin eines Taxis mal kratzbürstig, mal schäfchenweich den unterschiedlichsten Schandflecken zu Leibe rückt. Nichts entgeht ihrem geschulten Blick und selbst da, wo Head & Shoulders versagt hat, hilft sie gern mit ihrem Handstaubsauger nach.
20 Jahre Krawallschachtel! Feiern Sie mit!

"…saftiges funkelndes Kleinkunstprogramm mit großer Klappe."
(Rüsselsheimer Echo)

" …Bettina Koch als Putzteufelin in zerschlissenen Netzstrumpfhosen marschiert zielstrebig durch ihr Programm und vergisst auch nicht das eigene Geschlecht abzuwatschen. Das Publikum lacht ausgelassen, kommuniziert mit der Krawallschachtel, liegt ihr wenige Minuten nach Auftrittsbeginn wachsweich in den Händen."
(Wiesbadener Tagblatt)

presse worms


rheinlandpfalz


presse St. Ingbert Krawallschachtel


Die Männer blieben außen vor
Bettina Koch überzeugt als "Krawallschachtel" im "Palazzo"
Vom 10.03.2006
teg. BISCHOFSHEIM Angekündigt als Putzfrau, die gründlicher arbeite, als die hiesigen des Rathauses, macht Bettina Koch ihrem Beruf und Namen als "Krawallschachtel" alle Ehre. Am internationalen Frauentag wischt die gebürtige Frankfurterin über die blankgeputzten Holztische des Sitzungssaals, verteilt Apfelscheiben und wettert über das deutsche Sozialsystem, das Leben als Obdachlose und, und, und.
Zum dritten Mal in Bischofsheim war es für die Kabarettistin ein Leichtes, den Saal zu füllen. Neben dem Tontechniker hatte sich nur ein einziger Mann in die Veranstaltung getraut, dabei war die Koch dem starken Geschlecht gegenüber recht gnädig.
Schlechter kamen da die Behörden, genauer gesagt die Sozialämter weg. Mit einem Arbeitslosen-Aufnäher auf dem Mantel soll sofort sichtbar sein, wer arbeitssuchend ist. Ein Zucken geht durch das Publikum, sofort erinnert man sich an den Juden-Stern. Doch Bettina Koch als Putzteufelin in verschlissenen Netzstrumpfhosen, mit bunter Kittelschürze und blauem Stirnband marschiert zielstrebig durch ihr Programm und vergisst auch nicht, das eigene Geschlecht abzuwatschen. Der Frau Generaldirektorin gibt die Putze Therapiestunden - bei nur sechs Euro die Stunde. "Jeder Psychologe bekommt mindestens 80 Euro", beklagt sie sich bei ihrem wohlgesonnenen Publikum. Prägnant erklärt die Putzfrau, vor der sich nichts verheimlichen läßt: "Ihr Mann hat Karriere gemacht und Sie Diät".
Im geschwätzigen Tonfall, gar nicht mitleidheischend, erzählt die Schauspielerin von ihrem Leben als Putzfrau - trotz Magister Artium. Den Lippenstift hat sie in der Bahnhofstoilette gefunden und auf den Abluftgittern der großen Kaufhäuser hat sie auch schon geschlafen. "Dafür muss man sich nicht schämen, die Marilyn Monroe hat darauf schon gestanden." Schnell demonstriert die 47-Jährige, wie sie ihre Klamotten nach einer solchen Nacht unter freiem Himmel wieder glatt bügelt.
Das weibliche Auditorium kichert nicht verhalten - es lacht ausgelassen, kommuniziert mit der Krawallschachtel, der das Publikum wenige Minuten nach Auftrittsbeginn wachsweich in den Händen liegt. Zu ihrer Theorie, dass ein dicker Bauch psychisch bedingt ist, können die Frauen nur zustimmend nicken, und streicheln sich kurze Zeit später denselben - genau so, wie es die Koch befohlen hat.
Selbst die ernsten Themen nimmt sie auf die Schippe, auch wenn man sich beim Lachen fast schon dafür schämt. Über ihren HIV-positiven Nachbarn Michael sagt sie: "Dem hab ich sogar die Hand gegeben, aber da hatte ich Handschuhe an". Und das der 24. September, jener Tag, als Viagra auf den deutschen Markt kam, nicht zum nationalen Erektionstag auserkoren wurde, wundert sie - angesichts der über acht Millionen impotenten Männer.